Revell - Leonardo da Vinci - Große Armbrust 00517

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  • SK24R00517
  • Neuware, originalverpackt (OVP)
  • 4009803005171
  • ab 10 Jahre
  • Schwierigkeitsstufe: 2 von 5
  • 0,71 kg
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Leonardo da Vinci - Große Armbrust - Revell 00517 Daten des Originals: entworfen um... mehr
Produktinformationen "Revell - Leonardo da Vinci - Große Armbrust 00517"

Leonardo da Vinci - Große Armbrust - Revell 00517

Daten des Originals: entworfen um 1499  - Herkunftsland: IT; - nach Originalplänen - Breite ca. 26,40 m
Modelldaten: Länge: 230mm - Breite 314 mm - Einzelteile: 39 - Maßstab: 1:100


Das Universalgenie Leonardo da Vinci (1452 - 1519) entwarf einige Kriegsmaschinen, von denen seine "Riesenarmbrust" (besser: Katapult) wohl am bekanntesten ist.

Man kann die Ausmaße dieses Kriegsgerätes erahnen, wenn man sie mit der Größe des am Auslösemechanismus befindlichen Soldaten vergleicht.
Leonardo gibt auf der Zeichnung einige Maße an:

  • Bogenspannweite: 42 Armlängen (entspricht ca. 24 m)
  • Fahruntersatz: 2 Armlängen breit und 40 Armlängen lang (entspricht ca. 23 m)

Dabei ist für eine Armlänge ungefähr 60cm anzunehmen.

Der große Bogen ist aus Teilstücken zusammengesetzt, um ihm eine größere Flexibilität zu geben. Die Sehne des Bogens wird durch eine Schnecke, die von einem Getriebe bewegt wird, zurückgezogen (das Getriebe ist auf der Zeichnung da Vincis rechts unten dargestellt). Links unten auf der Zeichnung sind zwei Mechanismen dargestellt, die als Auslöser der Sehne dienen.

Das technische Prinzip ähnelte zwar den damals verwendeten Standardarmbrüsten, wurde aber von Leonardo entsprechend der Größe angepaßt und an vielen Stellen verstärkt und optimiert.

Diese Armbrust war mehrere Meter lang und ebenso breit.
Die armdicke Bogensehne wurde mittels einer mechanischen zahnradartigen Konstruktion gespannt und erforderte wohl mindestens zwei Männer alleine zum Spannen der Armbrust. Verstärkt wurde die Spannung noch durch eine Metallfeder, die sich beim Spannen ebenfalls komprimierte und nach Betätigen des Abzugs die Schußkraft noch verstärkte.

Das Problem dieser Riesenwaffe war allerdings ihre mangelnde Mobilität und ihre extrem niedrige Schußfrequenz. Das Nachladen der fast baumstammgroßen "Pfeile" erforderte sehr viel Zeit.
Es ist auch nicht überliefert, ob und wo diese Maschine überhaupt jemals eingesetzt wurde.

Außerdem ist fraglich, ob diese Armbrust von der Konstruktion her dem ungeheuren Druck und der Spannung im regulären Betrieb standgehalten hätte. Diverse spätere Versuchsnachbauten zerlegten sich jedenfalls schon beim ersten Schuß von selbst.

Maßstab: 1: 72 bis 1:125
Schwierigkeitsstufe: 2 von 5 (einfach)
Land: Italien
Baujahr: 16. Jh.



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Nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet, da Kleinteile verschluckt werden können.
Erstickungsgefahr!
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