- Schwierigkeitsstufe 3 von 5
- Maßstab 1:72
- 35 Teile
- 5 Farben empfohlen
15,80 €
% Regulärer Preis: UVP*: 19,99 € (20.96% gespart)
Produktinformationen "Revell 05187 - U-Boot Molch (Type XXVI)"
Revell - U-Boot Molch (Type XXVI) (05187) - u-boot Modell
Daten U-Boot Molch (Type XXVI): Baujahr: 1944 - Herkunftsland: Deutschland - Länge: 10,78m - Breite: 1,82m - Antriebsleistung: Elektromotor mit 13 PS - Höchstgeschwindigkeit: 4,3 kn (8 km/h) - Reichweite: 50 sm - Gewicht: 11 t (LKW)
Daten des Modell U-Boot Molch (Type XXVI) (05187): - Maßstab: 1:72 - Länge: 14cm- Schwierigkeitsgrad: 3 von 5 - Einzelteile: 35

SModellbausatz des deutschen Kleinst-U-Boots Typ Molch, dem ersten einsatzfähigen Ein-Mann-U-Boot der Kriegsmarine. Das Boot wurde ab 1944 für Spezialoperationen eingesetzt.
Deutsches U-Boot „Molch“ – Kleinst-U-Boot des Zweiten Weltkriegs
Das U-Boot „Molch“ war ein deutsches Kleinst-U-Boot aus der Endphase des Zweiten Weltkriegs und wurde speziell für Küstenoperationen und geheime Angriffe entwickelt. Als Teil der sogenannten „Kleinkampfverbände“ der Kriegsmarine sollte es mit einfachen Mitteln maximale Wirkung erzielen – vor allem gegen feindliche Schiffe in küstennahen Gewässern.
Obwohl der „Molch“ technisch einfach konstruiert war, stellt er ein interessantes Beispiel für die improvisierte Rüstungsentwicklung der späten Kriegsjahre dar.
Entwicklung und Hintergrund
Die Entwicklung des „Molch“ begann im Jahr 1944 unter dem Druck zunehmender militärischer Rückschläge. Die deutsche Marine suchte nach kostengünstigen, schnell produzierbaren Alternativen zu großen U-Booten.
Der „Molch“ wurde als Ein-Mann-U-Boot konzipiert und basierte teilweise auf bestehenden Torpedotechnologien. Ziel war es, ein kleines, schwer zu entdeckendes Fahrzeug zu schaffen, das eigenständig Angriffe durchführen konnte.
- 📅 Entwicklungsbeginn: 1944
- 🏭 Serienproduktion in kurzer Zeit
- 👤 Ein-Mann-Besatzung
- ⚙️ Fokus auf einfache Bauweise
Insgesamt wurden mehrere hundert Einheiten produziert, jedoch unter hohem Zeitdruck und mit begrenzten Ressourcen.
Technische Daten und Eigenschaften
Der „Molch“ war kompakt gebaut und auf den Einsatz in Küstengewässern ausgelegt. Trotz seiner einfachen Konstruktion verfügte er über einige bemerkenswerte technische Eigenschaften.
- 📏 Länge: ca. 10,7 Meter
- ⚖️ Verdrängung: etwa 11 Tonnen
- 🔋 Antrieb: Elektromotor (batteriebetrieben)
- 🚤 Geschwindigkeit: ca. 5 Knoten (unter Wasser)
- 🌊 Tauchtiefe: begrenzt, für Küsteneinsätze optimiert
- 👤 Besatzung: 1 Person
Der Antrieb erfolgte rein elektrisch, wodurch das Boot leise, aber auch in seiner Reichweite eingeschränkt war. Eine besondere Einschränkung bestand darin, dass der „Molch“ kein Periskop besaß – der Pilot war auf einfache Sichtmittel angewiesen.
Bewaffnung und Einsatzausrüstung
Zur Bewaffnung trug der „Molch“ zwei außen angebrachte Torpedos. Diese konnten nach Zielannäherung abgefeuert werden.
- 💣 2 externe Torpedos
- 🎯 Angriff auf Schiffe und Transporter
- 🔍 Einfache Navigationsinstrumente
Die Steuerung und Zielerfassung waren vergleichsweise primitiv, was den Einsatz zusätzlich erschwerte.
Einsatzprofil und Taktik
Der „Molch“ war für kurzreichweitige Angriffsmissionen konzipiert, insbesondere in Küstenregionen und Häfen. Er sollte unbemerkt operieren und überraschende Angriffe durchführen.
- 🌊 Einsätze in Küstennähe
- 🌙 Nacht- und Überraschungsangriffe
- ⚓ Ziel: feindliche Schiffe und Versorgungswege
- 🕵️ Tarnung durch geringe Größe
Typischerweise wurden die Boote von der Küste aus gestartet und kehrten nach dem Einsatz zurück – zumindest war dies der Plan.
Stärken und Schwächen
Der „Molch“ zeigte sowohl innovative Ansätze als auch erhebliche Schwächen.
- ✔️ Kleine Bauweise – schwer zu entdecken
- ✔️ Einfache und schnelle Produktion
- ✔️ Leiser Elektroantrieb
- ❌ Keine echte Tauchfähigkeit für längere Zeit
- ❌ Fehlendes Periskop
- ❌ Begrenzte Reichweite
- ❌ Hohe Verwundbarkeit
Aufgrund dieser Einschränkungen waren die Einsätze oft riskant und nur begrenzt erfolgreich.
Historische Bedeutung
Der „Molch“ ist ein Beispiel für die improvisierten Waffenentwicklungen der letzten Kriegsphase. Er zeigt, wie unter Zeitdruck einfache, aber spezialisierte Systeme entwickelt wurden, um taktische Vorteile zu erzielen.
Heute gilt das Kleinst-U-Boot als interessantes Studienobjekt für Militärhistoriker und Technikinteressierte, insbesondere im Bereich asymmetrischer Seekriegsführung.
- 📚 Bedeutend für Militär- und Technikgeschichte
- ⚙️ Beispiel für vereinfachte U-Boot-Konstruktion
- 🌍 Teil der Entwicklung moderner Kleinst-U-Boote
Der „Molch“ bleibt damit ein eindrucksvolles Zeugnis der technischen und strategischen Herausforderungen seiner Zeit.
"Details zum u-boot Modell U-Boot Molch (Type XXVI) (05187)
- - Detaillierter Rumpf mit Ober- und Unterteil
- Type Molch, Kriegsmarine, Haifischmaul 1944/45
Bitte beachten Sie auch die Übersicht über Revells Farbempfehlungen für die Bemalung des Modells (oben rechts oder unten).
Angaben zur Produktsicherheit
Nicht für Kinder unter 3 Jahren geeignet, da Kleinteile verschluckt werden können.
Erstickungsgefahr!
Herstellerkontakt gem- europäischer Produktsicherheitsverordnung GPSR
Markenname: Revell
Hersteller: Carrera Revell Europe GmbH, Henschelstraße 20-30, 32257 Bünde, Website: www.revell.de, E-Mail: info.de@carrera-revell.com
| Baujahr: | 1939 - 1945 |
|---|---|
| Einzelteile: | ab 1 - 49 Teile |
| Land: | Deutschland |
| Maßstab: | 1: 72 bis 1:125 |
| Schwierigkeitsstufe: | 3 von 5 (normal) |
Ergänzende Farben für die weitere Detailbemalung:
s m = seidenmatt / m = matt
Mit ° gekennzeichnete Farben sind auch als Spray-Color verfügbar, wodurch bei großflächiger Bemalung ein gleichmäßigerer Farbauftrag erzielt werden kann.